Viele Unternehmen gehen davon aus, bereits ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) etabliert zu haben, weil ein Betriebsarzt eingebunden ist oder einzelne Maßnahmen stattfinden. Diese Annahme ist weit verbreitet – fachlich jedoch nicht korrekt. Der Betriebsarzt ist für Unternehmen gesetzlich vorgeschrieben und erfüllt eine klar definierte Aufgabe im Rahmen des Arbeitsschutzes.
Seine Tätigkeit ist wichtig, stellt jedoch kein BGM im eigentlichen Sinne dar. Betriebliches Gesundheitsmanagement ist kein Einzelakteur und keine Einzelmaßnahme, sondern ein strategisches Managementsystem.
Wirksames BGM bedeutet, Gesundheit strukturiert zu planen, zu steuern und zu evaluieren. Es basiert auf belastbaren Daten, klaren Verantwortlichkeiten und einer fachübergreifenden Zusammenarbeit – unter anderem zwischen Führung, HR, Arbeitssicherheit, BEM, BGF und weiteren relevanten Schnittstellen.
In der Praxis entsteht nachhaltige Wirkung nicht durch isolierte Aktivitäten, sondern durch klar definierte Prozesse, eine saubere Rollenverteilung und die Fähigkeit, Maßnahmen messbar zu machen und weiterzuentwickeln. Genau hier setzt professionelle BGM an.
Zusammenarbeit mit Geschäftsführern, CEO, Projektleitern, Marketing, HR, Führungskräften, Arbeitssicherheit, Betriebsärzten und externen Fachstellen.
Zusammenarbeit mit Geschäftsführern, CEO, Projektleitern, Marketing, HR, Führungskräften, Arbeitssicherheit, Betriebsärzten und externen Fachstellen.



Aus den Rückmeldungen wurden folgende Formate als besonders passend abgeleitet:
Hinweis: Ergebnisse Momentaufnahme und anonymisiert.
Es zeigte sich kein akuter Interventionsbedarf, jedoch ein klarer Präventionshebel: In Anlehnung an externe Gesundheitsreports ist in vergleichbaren Tätigkeitsfeldern mit steigendem Alter mit relevanten Arbeitsausfalltagen zu rechnen – u. a. (+4,3 AU-Tage) allein durch die ICD-10 Diagnose unspezifischer Rückenschmerz. Zusätzlich kann – abhängig von Altersstruktur und Belastungsprofil – das Risiko für Ausfälle ab ca. 40. Lebensjahr steigen.
→ Ein Beispiel dafür, wie ein Gesundheitstag mit PhysioCheck zu einem wichtigen Baustein einer modernen, messbaren Corporate-Health-Strategie werden kann.
Ausgangslage:
Gesundheitsmaßnahmen waren vorhanden, aber nicht strukturiert. Fehlzeiten, Belastungen und Führungsthemen wurden nicht systematisch erfasst oder ausgewertet.
Vorgehen:
Analyse bestehender BGM- und BGF-Strukturen.
Datenerhebung (Surveys, Kennzahlen, qualitative Interviews)
Definition klarer Zielgrößen und KPIs
Aufbau eines integrierten Corporate-Health-Systems
Ergebnis:
Klare Entscheidungsgrundlagen für HR und Führung
Transparente Steuerung von Gesundheitsmaßnahmen
Verbesserte Abstimmung zwischen BGF, BEM und Führung
BGF ist eine Maßnahme – BGM ist ein Managementsystem.
Ich arbeite nicht mit einzelnen Events, sondern mit Strukturen, Prozessen, KPIs und Kommunikation. Dadurch entsteht nachhaltige Wirksamkeit.
Ja. Viele Unternehmen starten ohne Strukturen.
Wir bauen ein funktionierendes System Schritt für Schritt auf – praxisnah, wirtschaftlich sinnvoll und an die Organisation angepasst.
Der PhysioCheck ist ein strukturiertes 1:1 Kurzgespräch, das physische und mentale Belastungen sichtbar macht – ohne Diagnostik.
Die anonymisierten Auswertungen liefern wertvolle Entscheidungsgrundlagen für HR & Führung.
Mit KPIs, Surveys, Prozesskennzahlen, Interviews, qualitativen Rückmeldungen und Vorher-Nachher-Vergleichen.
Wirkung wird bei mir sichtbar – nicht geschätzt.
Ja. Ein Großteil meiner Leistungen ist ortsunabhängig möglich.
Workshops, Analysen, Führungskräftebegleitung, Surveys, Prozessberatung und Kommunikationsarbeit können komplett remote oder hybrid umgesetzt werden.
Für bestimmte Formate – wie den PhysioCheck oder Gesundheitstage – kombiniere ich digitale Elemente mit präzisen Vor-Ort-Terminen, je nach Bedarf des Unternehmens.
Diese Flexibilität ermöglicht es, auch überregional und international effektiv zusammenzuarbeiten.
Ja. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen profitieren von klaren Prozessen, guter Kommunikation und präventiver Arbeit.
Ja. Ich greife auf ein interdisziplinäres Netzwerk aus Medizin, Physiotherapie, Psychologie, Arbeitsschutz, Organisationsentwicklung und HR zurück – je nach Bedarf.
Mit einer Analyse: 1:1 Gespräche, Bedarfsaufnahme, KPIs, Surveys oder PhysioCheck.
Darauf basierend entsteht ein klarer Fahrplan für die Organisation.
Ja. Viele Leistungen im Bereich Corporate Health können steuerlich begünstigt oder vollständig geltend gemacht werden.
Dazu gehören u. a.:
• BGF-Maßnahmen nach § 3 Nr. 34 EStG (bis 600 € pro Mitarbeiter:in/Jahr steuerfrei)
• Maßnahmen im Rahmen von Arbeitsschutz & BEM
• bestimmte Beratungs- und Präventionsleistungen, wenn sie unter die Gesundheitsförderung fallen
• ergonomische oder gesundheitsbezogene Anschaffungen
Welche Maßnahmen steuerlich absetzbar sind, hängt vom Unternehmen und der genauen Struktur der Leistung ab.
Ich unterstütze bei der Einordnung und arbeite bei Bedarf mit Steuerexpert:innen aus meinem Netzwerk zusammen.
Sarah Roth